Lebens(t)raum
Mit der Neugestaltung des wilden und unstrukturierten Gartens sollte für die Bauherrin auch der Traum vom eigenen Badeteich in Erfüllung gehen. Und neben verschiedenen Lebensräumen, Orten der Geborgenheit und Ruhe, ist auch ein Nutz- und Naschgarten entstanden.
Ein wichtiges neues Element sind die üppigen Hecken im Süden/Südwesten des Grundstücks. Wo zuvor nur Wiese mit vereinzelten Sträuchern war, bietet heute die dichte Wildhecke «Zaunkönig» einen idealen Sichtschutz für den Schwimmbereich. Gleichzeitig gibt sie dem Garten Halt gegenüber der angrenzenden Böschung. Mit ihren Pfaffenhütchen, Haselsträuchern, Schwarzdorn, Hartriegel etc. ist die Wildhecke inzwischen ziemlich verwachsen und in dieser Grösse ein wundervoller Lebensraum für Tiere, insbesondere Vögel.
Von den bestehenden Bäumen wurde neben der Trauerweide vor dem Haus auch die Gruppe von Fichten und Föhren im Osten erhalten, da sie ein wichtiger Sichtschutz zu einem angrenzenden Mehrfamilienhaus sind. Dies war während der Bauphase eine grosse Herausforderung, für den Bau des Schwimmteichs grössere Erdarbeiten erforderlich waren.
Exotische Pflanzen und Kirschlorbeer wurden durch heimische, immergrüne Pflanzen ergänzt.
Mit Trockenmauern aus Recyclingmaterial wurde das Gelände terrassiert und so das Gefälle des Grundstücks strukturiert. Der Garten ist heute viel klarer und grosszügiger. Auch durch Elementen wie den Terrassenkorb «Vis-à-vis» oder die Sitzbank «Romeo & Julia» wurden weitere Orte und spannende Blickbezüge geschaffen. Ein grosses Holzdeck und die Regenerationszonen mit Sumpf- und Wasserpflanzen ergänzen den Schwimmbereich von 10 x 3,50 m. Auch der Sitzplatz vor dem Haus hat durch die neue, begrenzende Trockenmauer eine ganz neue Qualität erhalten.


















