Giardina Historie

Giardina 2026

Garten der Zukunft

An der Giardina präsentierten Peter Richard und sein Team einen Garten, der sich der Zukunft stellt: Durchlässige Böden und dicht bewachsene Grünflächen mit Gehölzen, Wildstauden oder Wiesen verhindern durch ihren Bewuchs das Austrocknen der wertvollen Bodenstruktur. Das Ziel ist eine Bepflanzung, die den Garten das ganze Jahr über vor Wettereinflüssen schützt: trockenheitsresistente, heimische Pflanzenkompositionen, ergänzt mit Arten aus Süd- und Osteuropa und aus dem alpinen Raum. Dazu robuste Obst- und Beerensorten als Nahrungsquelle für Mensch und Tier. Gesunde Rosen- und Zierstauden hüllen den Garten mit ihren Farben und Düften ein. 

Der Garten der Zukunft kühlt, wenn es heiss ist, schützt, wenn es stürmt, ist über das ganze Jahr attraktiv und bietet Lebensraum für Mensch und Tier. Jeder Garten wird nach den Bedürfnissen der Kunden gestaltet – er ist eine Bereicherung der Lebensqualität, kein Verzicht. Denn: Die Welt ist ein Naturgarten und wir wollen darin leben.

Unser Garten der Zukunft wurde mit dem GiardinaAWARD «Best of Mastergarten 2026» ausgezeichnet.

Winkler Richard Zuschauerpreis
Winkler Richard Zuschauerpreis
Winkler Richard Zuschauerpreis

Giardina 2025

Einklang

Winkler Richard Naturgärten x talsee

Der Naturgarten ist im Trend und gehört heute zu einer guten Work-Life-Balance. Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass die Vorurteile, ein Naturgarten sei ungepflegt oder im Naturgarten dürfe alles wachsen, nicht mehr überzeugen. Mit einem naturnahen Garten zu leben, gilt heute als Statussymbol. Bei den Lindenmanns verschmelzen ein moderner Wellnessbereich und die naturnahe Gartengestaltung zu einem wundervollen und repräsentativen Aussenraum.
Für den Schaugarten 2025 konnten wir erstmals die renommierte Firma talsee als Partnerin gewinnen. Sie hat mit ihren besonderen Badeinrichtungen und ihrem feinen Gespür für Materialen einen Glanzpunkt in den Aussenraum gebracht. Schöne Elemente vereint – in den natürlichen Gegebenheiten der Natur, für Erholung und Wohlbefinden.

Der Schaugarten von Winkler Richard Naturgärten x  talsee wurde mit dem GiardinaAWARD «Best of Mastergarten 2025» ausgezeichnet.

Giardina 2024

NestRaum

Der Naturgarten mit Schwimmteich von Familie Juni-Bernet, den wir an der diesjährigen Giardina gezeigt haben, war ein starker Publikumsmagnet. Die Besucherinnen und Besucher haben sich bei Maja und Rolf mit ihrer «Rasselbande» sehr geborgen und gleich wie zu Hause gefühlt.

In der Kategorie «Mastergärten» wurde der Schaugarten von Winkler Richard Naturgärten mit dem GiardinaAWARD 2024 in Silber ausgezeichnet. Die Jury war beeindruckt von seiner Natürlichkeit und wie er einer ganzen Familie mit deren unterschiedlichen Bedürfnissen als Rückzugsort dient.

In der Kategorie «Mastergarten» (> 200 m²) wurde die Sonderschau mit dem GiardinaAWARD in Silber ausgezeichnet.

Winkler Richard Zuschauerpreis
Winkler Richard Zuschauerpreis

In der Kategorie «Mastergarten» (> 200 m²) wurde die Sonderschau mit dem GiardinaAWARD in Silber ausgezeichnet.

 

Unter dem Titel «Dä Max chunt au» hat Winkler Richard Naturgärten an der Giardina einen Ort präsentiert, der Mensch und Natur, aber auch Mensch und Mensch verbunden hat.
Erzählt von Moritz Schönwetter.

Besucher Award 2023

Zum ersten Mal in der Geschichte der Giardina konnten die Besucherinnen und Besucher der Gartenmesse über den schönsten Garten abstimmen. Der Schaugarten von Winkler Richard Naturgärten belegte dabei den ersten Platz.

Giardina 2023

Dä Max chunt au

Unsere Eltern sagten, dass mein Bruder ein Unfall war. Also nicht geplant. Diese Aussage hat mir als Bub bestätigt, dass ein Unfall so werden muss, wie Max gewesen ist. Heute frage ich mich, ob man die Geburt eines Menschen so rechtfertigen darf. Mein Bruder war zehn Jahre jünger als ich. Ich hatte eine enge Bindung zu ihm. Das war nicht immer so. Doch als ich mich etwas früher pensionieren liess, war einer der Gründe Max. Ich wollte mehr Zeit mit ihm verbringen.
Er lebte damals in einer Wohngruppe für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Seine Arbeit in der Flechterei, einer geschützten Werkstätte, gab ihm Struktur und selbstverdientes Geld. Fast jedes Wochenende besuchte er uns. Er fuhr mit dem Bus in unser Viertel. Der Weg von der Haltestelle bis zu unserem Haus ist in drei Minuten zu Fuss gut zu machen. Für Max war diese Wegstrecke eine kleine Tageswanderung. Seine erste Rast machte er beim «Blauen Café». Dort liess er sich eine kalte Schokolade bringen und ass dazu genüsslich eine Zimtschnecke. Ausgerüstet mit einer Zeitung, deren Aktualität von keiner Wichtigkeit war, sass er am Tisch und tat so, als lese er. Ablenken liess er sich auch gerne von Baustellen, die es auf dem Weg immer irgendwo gab. Er vergass nie, zu prüfen, ob die Ladentür der Schneiderin verschlossen war. Bei unseren Nachbarn klingelte er Sturm, um sich seinen Traubenzucker zu holen, bis er schliesslich vergnügt unser Gartentor erreichte und lauthals «dä Max chunt au» rief. Der Zucker von der Zimtschnecke, den er mir mit seinem nassen Kuss übergab, hinterliess mir beim Ablecken meiner Lippen die vertraute Nähe meines Bruders. Max liebte seine Rituale und hätte nie auf sie verzichtet. Dies änderte sich, als wir beschlossen, unseren Garten umzugestalten. Max begann zu zeichnen, vertiefte sich in Gartenbilder und mass Länge und Breite unseres Gartens mit seinen Schritten ab. Es verblüffte mich, mit welcher Selbstverständlichkeit er auf dem Entwurf von Peter Richard die Gestaltung erkannte. Meistens lag er quer auf dem Tisch, um zu zeigen, was er auf dem Plan entdeckt hatte, oder er zeichnete seine Ideen gleich selbst ein. So, dass das grosse Papier bald aussah, als sei eine Horde Kreidestifte darüber galoppiert.
Als der Gartengestalter den Vorschlag machte, Max könne bei der Ausführung mithelfen, war das für ihn der Beginn einer unglaublich bedeutenden Zeit. Wir wussten, wie schwierig es war, Max aus seiner Struktur in der Flechterei zu nehmen. Und doch beschlossen wir, es zu versuchen. Ich übernahm die Begleitung, und das Abenteuer begann. Kräftig und mit viel Stolz half Max, unseren Garten zu verändern. Er liebte es, früh am Morgen auf die Gärtnerinnen und Gärtner zu warten. Mit dem Ruf «De Max chunnt au!» lief er ihnen entgegen. Der Garten war für ihn Rückzugsort und Freizeitvergnügen. Beobachtungsplatz und Naschecke. Lebenslust und Abschiedsort. Noch immer höre ich sein Jauchzen, wenn das Wasser im Teich seine Beine umschmeichelte und er den Bauch einzog, bis er, ausgerüstet mit seinen Schwimmhilfen, den Sprung in das kalte Nass wagte. Max hatte viele Lieblingsplätze im Garten. Viele Gartenschätze hat er gesammelt, verstorbene Vögel oder Mäuse vergraben, Kunstwerke aufgestellt. All diese Erinnerungen erfüllen mich mit Demut. Max hat mich mit seinen Augen geführt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Jetzt ist unser Garten im Winterschlaf. Erste Schneeglöckchen lassen sich blicken und wilde Krokusse zeigen sich in den Ecken. Ich schlendere jeden Tag durch unsere Gartenzimmer. Würde die dünne Eisschicht des Teichs mich tragen? Max versuchte immer, sachte auf das Eis zu stehen. Niemand konnte sich so für die Natur begeistern und so beharrlich etwas wollen wie er. Sein unverkennbares Lachen und seine schnellen Bewegungen mit den Händen, wenn er sich freute. Ich vermisse ihn. Er hätte Sie sicher gerne begrüsst an der Giardina. Mit einem fröhlichen «Dä Max chunt au!»

Giardina 2019 – Mastergarten

Mein Naturgarten

Neunzehnmal hat Gestalter Peter Richard für die Giardina gedanklich Gärten für andere geplant. Bei der 20. Teilnahme erfüllte er sich einen Herzenswunsch.

Mit der Sonderschau «Mein Naturgarten» verwirklichte er seine persönlichen Träume, einschliesslich einer «Folly», einer Narretei, in Form einer zeitgenössisch interpretierten Grotte. Die Hauptrolle spielten aber die Pflanzen – um zu zeigen, wie man Biodiversität im Kleinen fördern kann. Wäre der Garten im Freien, würde das Brummen und Summen der Insekten alles mit Leben erfüllen.

In der Kategorie «Mastergarten» (über 200 m²) wurde die Sonderschau mit dem GiardinaAWARD in Silber ausgezeichnet.

Winkler Richard Zuschauerpreis

Der Schaugarten von Winkler Richard Naturgärten wurde mit dem GiardinaAWARD in Gold ausgezeichnet.

Giardina-Sonderschau 2018

Herbert & Helen

Einen Garten sein Eigen zu nennen – und sei er noch so klein – ist heute ein Privileg. Der Garten ist ein Ort, an dem ich mich selber sein kann, an dem ich keine Konventionen erfüllen muss. Er kann ein Rückzugsort sein, an dem ich durch süsses Nichtstun neue Kraft sammle oder ein Ort des schöpferischen Tuns, an dem ich mich selbst verwirkliche.

Mit dem Projekt «Herbert & Helen» haben wir an der Giardina 2018 einen sehr privaten Gartenraum gezeigt. Ein Ehepaar Anfang fünfzig hat dort mit seinen beiden Kindern im Teenager-Alter gewohnt. Auf der Wunschliste der Familie standen ein Schwimmteich, verschiedene Sitzplätze, ein Nutzgarten samt Gewächshaus und eine Natursauna. Möchten Sie wissen, wie wir die Wünsche von Herbert und Helen umgesetzt haben?

Planung

Impressionen